• Thomas-ist-Draussen

    3.Etappe Saale Horizontale

    „Bewegt euch draußen – Körper und Geist werden es euch danken.“

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    „Bewegt euch draußen – Körper und Geist werden es euch danken.“

Laasan klingt übrigens wie ein Haarshampoo-Werbeslogan: „Das neue Laaaaaasannnnn – macht mein Haaaaaar geschmeidig schön.“

Gutermann By thomasistdraussen

Die Etappe 3 der Saale-Horizontale führte uns von Kunitz nach Wogau.

Die Anreise war wie letzten Dienstag: nach Jena-Zwätzen und dann ging es im ersten Teil der Wanderung steil nach oben zur Burg Kunitz. Burg Kunitz, Burg Kunitz – da stimmt doch irgendetwas nicht? Da waren wir doch erst letzte Woche.

Schnell auf den Wanderplan geschaut, und siehe da: Alles stimmte. Aber wieso wiederholen wir einen Teil der Wanderung? Die Lösung ist ganz einfach. Letzte Woche waren wir auf einem Rundwanderweg von Kunitz nach Kunitz unterwegs. Heute dagegen ging es von Kunitz weiter nach Wogau – und vermutlich ließ sich das anders nicht planen, sodass wir einen Teil der Strecke von letzter Woche noch einmal laufen mussten.

Das war aber überhaupt nicht tragisch, denn die Stationen wie der Weinberg, der Feldherrenhügel, der Singletrail durch den Wald und die Burgruine waren auch ein zweites Mal schön zu erwandern.

Nun ging es aber wirklich ins „Neuland“. Wir waren oben, nun ging es wieder hinunter ins Tal nach Laasan. (Laasan klingt übrigens wie ein Haarshampoo-Werbeslogan: „Das neue Laaaaaasannnnn – macht mein Haaaaaar geschmeidig schön.“) Dort an der Straße las ich auf einem Schild „Hufeisen-Jenzig“. Das wiederum erinnerte mich an die Kleine Hufeisennase rund um die Dresdner Waldschlößchenbrücke. Da gab es vor Jahren deswegen einen zentralen Baustopp, begleitet – wenn ich mich nicht irre – von Radio PSR.

Egal – ein schöner Landstrich lag vor uns. Wenn ich jetzt, während ich diesen Text schreibe, auf die Karte schaue, sehe ich: Erst ging es mit voller „Fahrt“ nach links, um dann wieder mit voller Fahrt nach rechts weiterzugehen – ohne denselben Weg zu laufen. Irgendwo im Nirgendwo, also zwischen diesen beiden „Fahrten“ (ihr versteht schon – wir fuhren mit dem Fußbus), haben wir Mittag gegessen. Nichts Spektakuläres – Brotzeit eben, mit Wasser als Beilage.

Ein Blick auf die Uhr – oh, nun aber etwas schneller laufen. Wir hatten uns vorgenommen, den Bus in Wogau zu bekommen. Das klappte dann doch nicht, denn wir trödelten lieber noch ein wenig. Vielleicht war auch mein kurzes Fotoshooting daran schuld. Die letzten Schritte – um genau zu sein etwa 800 – gingen steil nach unten ins Ziel, ins Dorf Wogau.

Zur Bushaltestelle war es nicht mehr weit. Dort angekommen erfuhren wir: Heute fährt wegen eines Warnstreiks der öffentliche Nahverkehr nicht. Eventuell ein Notbus – nur ob und wann, das wussten auch die drei Einheimischen nicht, die nur mit den Schultern zuckten. Was macht man da in der Einöde?

Frustriert an den Fingernägeln kauen und hilflos weinen? Auch eine Option. Zweite Option: nach Jena laufen. Kürzeste Strecke etwa fünf Kilometer am Straßenrand entlang – eher suboptimal und erst einmal verworfen. Dann fiel mir noch das Trampen ein. Günni war skeptisch, ob das klappt. Nur ich hatte damit in letzter Zeit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte noch nicht lange den Daumen in den Wind gehalten, da hielt ein Auto mit zwei netten Herrschaften. Sie nahmen uns ohne Zögern mit nach Jena. Und nicht nur das: Sie fuhren uns direkt zum Bahnhof Paradies.

Ist das nicht großartig, solche netten und hilfsbereiten Menschen zu treffen? Ich beantworte meine Frage gleich selbst: JAAAAA. Wir hatten noch ein wenig Zeit, bevor der Zug uns nach Hause brachte. Also kauften wir noch ein paar Getränke für die Bahnfahrt ein. Somit ging wieder ein sehr schöner Wandertag zu Ende – mit Günni. Das hatte ich fast vergessen zu erwähnen.

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